Hamburg, 14.09.2019, von T. Never, F. Sevecke

Wettkampf in schwindelerregender Höhe!

Dieses Jahr überschnitten sich die Cruise Days und der 16. nationale Leistungsvergleich der Höhenrettungsgruppen der Berufsfeuerwehren Deutschlands. Beides fand bei uns im schönen Hamburger Hafen statt.

Seit 2004 findet der Wettkampf regelmäßig in verschiedenen Städten statt. Dieses Jahr war die Berufsfeuerwehr Hamburg der Gastgeber. Das Museumsschiff Rickmer Rickmers bot sich mit seinen drei Masten als Veranstaltungsort an. Insgesamt traten 16 Mannschaften aus verschiedenen Bundesländern an und mussten drei Aufgaben absolvieren. Ausgenommen war die BF Hamburg, da diese die Aufgaben und örtlichen Gegebenheiten natürlich kannte.

 

Die Hauptaufgaben einer Höhenrettungseinheit sind das Retten von Menschen aus der Höhe, aus der Tiefe oder auch Sachwerte zu sichern. Aus diesem Grund sind dies auch die groben Beschreibungen der drei Wettkampfaufgaben.

Die Station für das Retten aus Höhen fanden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Großtopp). Die Aufgabe bestand darin, eine Person in der Oberbramraa zu retten, die in ihren Klettergurt gefallen ist. Hierzu mussten die Retter zum Verunglückten aufsteigen, ihn aus dem eigenen Seil heben und ihn dann auf das Deck ablassen.

 

Da die Bilge ja der tiefste Punkt im Schiff ist, wurde hier das Retten aus der Tiefe geprüft. Dazu mussten sich die Höhenretter in die Tiefe ablassen und eine bereits rettungsdienstlich versorgte, verletzte Person aus der Tiefe heraufholen. Dies sollte mittels einer Trage und Rettungsgerät geschehen. Aus Sicherheitsgründen wurde hier eine Puppe verwendet. Die Schwierigkeit bei dieser Aufgabe war, dass die seitlichen Begrenzungen nicht berührt werden durften. Deshalb musste eine Art Seilbahn gebaut werden, um den Retter zusammen mit der Trage aus der Tiefe zu heben.

 

Bei der Dritten Aufgabe musste eine Flagge in der Höhe platziert werden. Bei dieser Aufgabe kam ein  Seemannstuhl zum Einsatz, mit dem eine Einsatzkraft zum Top heraufgezogen wurde. Dies geschah über eine Seilwinde die von den Kollegen an Deck bedient werden musste.

 

Wir gratulieren der Siegerwehr aus Chemnitz!

 

Unsere Örtliche Gefahrenabwehr (ÖGA) Höhenrettung hat zusammen mit der Feuerwehr Hamburg die Wettkampfstätten vorbereitet und nach jedem Durchlauf wieder hergerichtet. Außerdem standen unsere Experten für Notfälle immer zur Verfügung, denn Sicherheit geht am Seil immer vor!

Auch unser Innensenator Andy Grote und der Feuerwehramtsleiter Christian Schwarz kletterten in die Takelage.

 

Stärke: 0/2/3/5


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