Was ist eigentlich das THW?

Das Technische Hilfswerk ist eine Zivil- und Katastrophenschutzorganisation des Bundes und ist eine Bundesanstalt. Sie untersteht dem Bundesministerium des Innern und damit dem Bundesinnenminister.

Die drei Hauptaufgaben des THW sind,

·         die technische Hilfe im Zivilschutz

·         die technische Hilfe im Ausland

·         die technische Hilfe bei Großschadenslagen, öffentlichen Notständen und Unglücksfällen größeren Ausmaßes auf Anforderung der zuständigen Stellen

 

Beim THW engagieren sich bundesweit ca. 80.000 ehrenamtliche und 800 hauptamtliche Helfer in 668 Ortsverbänden.

Jeder OV hat mindestens einen Technischen Zug, bestehend aus dem Zugtrupp, der 1. und 2. Bergungsgruppe, sowie einer Fachgruppe. Die meisten Ortsverbände haben auch eine Ortsjugend angegliedert.

Was erwartet mich als THW-Helfer?

Die Grundausbildung ist bundesweit einheitlich im THW geregelt. Dies ist die erste Ausbildungsstufe und stellt die Einsatzbefähigung für alle angehenden Einsatzkräfte dar. 

Im Rahmen dieser Ausbildung wird eine Mischung aus Theorie und Praxis vermittelt. Am Ende muss jeder Helfer eine Prüfung ablegen. Diese besteht aus 40 theoretischen Fragen und 24 praktischen Aufgaben, sowie einer Teamprüfung. Jedoch muss jeder Helfer, bevor er zu der Prüfung zugelassen wird noch einen 16-stündigen Erste-Hilfe-Lehrgang absolvieren.

Nach dem erfolgreichem Abschluss der Grundausbildung wird der Helfer einer der Gruppen im Ortsverband zugewiesen. Dort beginnt dann die ca.100-stündige Fachausbildung des Helfers. Durch die Fachausbildung erhält der Helfer fachgruppenspezifisches Wissen. Er wird auch genauer auf die Einsatzgeräte bzw. Arbeitsmethoden der Gruppe eingewiesen. 

 

(Quelle: www.thw.de)