Hamburg, 23.04.2021, von F. Sevecke

Projekt Anker

Bereits am 11.März 2020 durften wir die Kameraden des OV Hamburg-Altona bei der Platzierung einer ca. 9 Tonnen schweren Schiffsschraube unterstützen.

Die Schiffsschraube wurde auf dem neu gestalteten Platz der Werftliegerunterstützung der Bundeswehr zu platziert (den Bericht findet ihr hier). 

Nachdem die Aktion so reibungslos geglückt war, kam im Sommer 2020 die Anfrage an unseren Ortsverband einen ca. 8 Tonnen schweren Anker zu versetzen. Durch die lange Zeit an einem Ort, hat sich das schwere Objekt über die Zeit in den Asphalt gedrückt. Während der Ganztagesausbildung im August 2020 wurde der Anker bereits durch Helfer:innen unserer Bergungsgruppen freigelegt, da zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt war, dass dieser versetzt werden sollte.  

Doch dann kamen die Wellen mehrerer aneinandergereihter Lockdowns dazwischen und die Aktion wurde immer wieder verschoben. Mit den jetzt verfügbaren Tests, konnte mit einer größtmöglichen Sicherheit das Projekt „Ankerplatzierung" gestartet werden. Mit der kleinstmöglichen Stärke rückten unsere beiden LKW mit Ladekran und der GKW des 2. TZ gegen 17:00 Uhr im Ortsverband ab. Vor Ort wurde den verantwortlichen Kranführern erst bewusst, wie groß so ein Anker mit ca. 8t wirklich ist. Nach mehrmaligem Umparken und Neuausrichten der Kräne, bewegte sich der Anker endlich von seinem Platz weg. Nachdem der erste, wichtige Meter geschafft war, konnten die Fahrzeuge so positioniert werden, dass der Anker auf der Ladefläche des LKW der Fachgruppe Ölschadenbekämpfung abgelegt werden konnte. Ein Bewegen war nur in mehreren Tandemhüben möglich (gemeint ist das Anheben einer Last mit 2 Kränen). Zwar musste das Fahrzeug nur 30m bis zu dem Bestimmungsort zurücklegen, trotzdem wurde das Objekt mit Spanngurten gesichert.  

Beim Platzieren des Ankers, mussten Mensch und Maschine noch einmal alles geben, und bis an die Grenzen der Belastbarkeit gehen. Mit dem Einsetzen der Dunkelheit konnte der Anker in einer Flucht mit der Schiffsschraube abgelegt werden.  

Diese Aktion zeigte allen Beteiligten einmal mehr, dass regelmäßige Übungen mit dem Gerät unersetzbar sind, um auch technisch grenzwertige Aktionen erfolgreich auszuführen. 

Wir danken den Verantwortlichen der Werftliegerunterstützung für das in uns gesetzte Vertrauen und die tolle Möglichkeit unsere Stärken unter Beweis zu stellen zu können.  

 》Stark sein im Team《 

 

Fahrzeug Stärke
Ladekran FGr. W  0/1/1/2 

Ladekran FGr. Öl

0/0/2/2 
GKW  2.TZ     0/1/1/2 
Gesamt0/2/4/6 

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